• Kahina

Keratosis Pilaris und der Weg zur seidig glatten Haut

Keratosis Pilaris, Erdbeerhaut, Chicken Skin oder auch Reibeisenhaut - es verbergen sich viele verschiedene Bezeichnungen hinter dem Hautzustand, der wie eine Art Gänsehaut aussieht. Davon betroffen sind mehr Leute, als man denkt und auch ich habe damit immer regelmäßig zu kämpfen.


Was es mit Keratosis Pilaris genau auf sich hat und wie du es wirklich loswerden kannst, erkläre ich dir in diesem Blog Post.



Bei der sogenannten Reibeisenhaut, die man mit Gänsehaut verwechseln könnte, handelt es sich um eine Verhornungsstörung im Haarfollikel, in der sich Keratinablagerungen sammeln. Keratin ist ein Eiweiß, welches auch in unseren Haaren und Nägeln zu finden ist und für Stabilität sorgt. Wenn es aber zu einer Überproduktion des Keratins kommt, verstopfen die Haarfollikel und die umliegende Haut verdickt sich.


Betroffen von Keratosis Pilaris sind vor allem die Oberschenkel, die Oberarme, der Hintern und in manchen Fällen auch der Hals. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es in den Wintermonaten schlimmer wird, als im Sommer. Trockene Luft, Kälte und trockene Haut verschlechtern den Zustand von KP. Im Sommer hingegen wird es durch die Sonneneinstrahlung und die erhöhte Luftfeuchtigkeit besser. KP ist harmlos, aber nicht besonders ästhetisch, weshalb ich immer nach Produkten suche, die mir helfen, es loszuwerden.

vorher und nachher meiner Innenschenkel


Was kann man tun, um die lästige Erdbeerhaut loszuwerden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um eine zartere und glattere Haut zu erzielen. Der Grund, warum ich aber diesen Blog Post schreibe, ist eine Produktempfehlung, die besser als jedes andere Produkt bei mir funktioniert. Ich habe bereits vieles ausprobiert und nichts hat ein solch positives Ergebnis bei mir erzielt.


Das Produkt, welches bei mir Wunder wirkt ist die Glycolica Körpercreme 16% von Alkemilla. Das Produkt ist mit 16% Glykolsäure angereichert und somit recht hochkonzentriert aber hat bei mir nie für Hautirritationen gesorgt. Die Marke empfiehlt, das Produkt in den ersten Tagen der Anwendung nach 5 Minuten wieder abzuwaschen, was ich aber nie getan habe. Ich habe es ca. 4-5 Tage die Woche auf den betroffenen Stellen ohne Probleme angewendet und fantastische Ergebnisse erzielt. Ich würde empfindlicher Haut empfehlen, langsam zu starten und auszuprobieren, ob sie es gut verträgt, wenn die Creme zu Beginn nicht wie vorgegeben abgewaschen wird.


Als ich auf die Marke Alkemilla aufmerksam geworden bin, habe ich mir zeitgleich noch ein weiteres Produkt der Marke mitbestellt, das Säuren Peeling für den Körper 90/60/90. Warum es diesen merkwürdigen Namen trägt, sei mal dahingestellt. Das Säuren-Peeling hat eine sehr flüssige, wässrige Konsistenz und enthält wirklich tolle AHA Säuren, wie Glykolsäure, Mandelsäure und Milchsäure. Wenn ich das flüssige Peeling verwende, trage ich direkt danach noch ein Körperöl/Body Lotion auf, um meine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Leider ist die Dosierhilfe des Produkts nicht ideal für die Flüssigkeit und ich wünschte, sie würden es austauschen.. Wie Caroline Hirons immer sagt: "Love the juice, hate the packaging". Denn das Produkt an sich mag ich total gerne.



Fazit

Ich bin wirklich begeistert von beiden Produkten. Die Glycolica Körpercreme 16% ist etwas intensiver in ihrer Wirkung, das flüssige Säuren-Peeling finde ich aber auch super und im Vergleich zu anderen Marken erzielen beide Produkte einen besseren Effekt bei mir.


Um KP nachhaltig zu minimieren, ist es wichtig, dass man die Haut regelmäßig peelt (z.B. auch mit einer Trockenbürste) und sie ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Nur dann erzielt man auch langfristig eine seidig glatte und weiche Haut, über die man sich freuen kann.